~ Wissenswertes ~ 10.03.2021

Hülsenfrüchte bei Metabolic Balance

Metabolic Balance - Pia Funfack

Was für verschiedene Arten gibt es in dieser Eiweißgruppe und welche gesundheitlichen Vorteile bringen sie mit sich?

Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte sind reife, luftgetrocknete Samen von Pflanzen, die in Fruchthülsen heranwachsen. Botanisch betrachtet zählen sie zur Familie der Schmetterlingsblütler, auch „Leguminosen“ genannt.

Unterschieden werden die Hülsenfrüchte nach ihrer Größe, Gleichmäßigkeit, Form, Farbe sowie der Kochfähigkeit. Beim Einkauf sollte darauf geachtet werden, dass die Körner sauber, glatt, glänzend und frei von kreisrunden Löchern oder schwarzen Verfärbungen sind, da diese auf schlechte Ware, oder Wurm– und Insektenbefall hinweisen können. Am besten greift man zu Klarsichtverpackung, um dies auf den ersten Blick zu prüfen. Beim Öffnen der Packung sollten die Hülsenfrüchte frisch und würzig riechen.

Langweilig wird die Hülsenfrüchteküche nicht so schnell: Immerhin gibt es weit über 12.000 verschiedene Sorten. Hülsenfrüchte sind sehr eiweißhaltig, enthalten viele komplexe Kohlenhydrate, liefern reichlich Ballaststoffe und enthalten mit 1-2% relativ wenig Fett.

Die meisten Hülsenfrüchte liefern vor allem reichlich B-Vitamine, darunter B1, B2 und B3 sowie Folsäure. Sie sind, ebenso wie die auch enthaltenen Mineralstoffe Eisen und Phosphor, wichtig für die Blutbildung, die Festigkeit der Knochen und für das Gehirn, den gesamten Stoffwechsel und starke Nerven. Außerdem sind sie reich an sekundären Pflanzenstoffen wie Flavonoiden, die antioxidativ und entgiftend wirken.

Diese Inhaltsstoffe erklären auch den positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel sowie den Blutdruck, was in einigen Studien bereits eindrucksvoll nachgewiesen wurde. (https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52122/Diabetes-Huelsenfruechte-senken-Blutdruck-und-HbA1c-Wert#group) Hülsenfrüchte sollten am besten trocken, luftig und dunkel gelagert werden – zum Beispiel in Schraubgläser oder Dosen gefüllt im Küchenschrank. Ungeschälte Hülsenfrüchte sind mehrere Jahre haltbar, geschälte bis zu sechs Monate.

Vor dem Kochen sollten die Hülsenfrüchte gewässert werden. Samen, die oben schwimmen, sind nicht genießbar und sollten entfernt werden. Linsen und geschälte Erbsen können anschließend sofort gekocht, alle anderen getrockneten Hülsenfrüchte müssen zuerst, meist über Nacht, eingeweicht werden. Hier bitte die Packungsangabe beachten! Da manche Hülsenfrüchte Giftstoffe enthalten, sollten sie etwa zehn Minuten sprudelnd kochen und dann weitergaren, bis sie schön weich sind. Generell empfiehlt es sich, Hülsenfrüchte erst nach dem Garen zu salzen, da sie sonst nicht weich werden, und nach dem Kochen schnell abzukühlen. Wenn sie im Warmen stehen, fangen Hülsenfrüchte rasch an zu gären.

Lange Zeit galten Gerichte mit Hülsenfrüchten als „Arme-Leute-Essen“ und man dachte an dicke Suppen und Eintöpfe. Mit ein bisschen Kreativität lässt sich aus ihnen eine Reihe verschiedenster Gerichte zaubern, von frischen Salaten über Bratlinge bis hin zu edlen Gemüsebeilagen können die leckersten Mahlzeiten zubereitet werden.

Mehl und Nudeln aus Hülsenfrüchten und Metabolic Balance

Ob Linsen, Bohnen oder Erbsen - Hülsenfrüchte sind für eine ausgewogene und gesunde Ernährung sehr wichtig. Aufgrund der vielen wertvollen Inhaltstoffe finden sich Hülsenfrüchte daher auch in sehr vielen Ernährungsplänen von Metabolic Balance wieder, sofern es die Blutwerte und Vorlieben zulassen. Da Hülsenfrüchte eher „saure“ Lebensmittel sind, sollten sie z.B. bei Menschen mit übersäuertem Magen, Magen-Darm-Geschwüren, Nierenleiden oder Gicht seltener auf dem Speiseplan stehen. Allerdings kann das Säure-Basen-Verhältnis leicht ausgeglichen werden, wenn die Hülsenfrüchte mit Getreide, Kartoffeln oder Gemüse kombiniert werden.

Um die Beliebtheit der bunten Samen weiter zu steigern, drängen immer mehr Produkte auf den Markt, von Mehlen aus verschiedenen Hülsenfrüchten über Nudeln bis hin zu sogenannten „Granulaten“ die meist aus Soja sind, sind die Supermarktregale heutzutage voll mit Produkten, deren Basis Hülsenfrüchte sind.
Oft stellen sich die Metabolic Balance Teilnehmer die Frage, ob sie nicht Mehle oder Nudeln aus Hülsenfrüchten essen könnten, da diese meist nur die Hülsenfrucht und keine weiteren Zusätze enthält. Grundsätzlich sollte man bedenken, dass Nudeln aus Hülsenfrüchten sehr stark verarbeitet sind. Die unverarbeiteten, rohen oder auch in Wasser eingelegten Hülsenfrüchte haben sehr viel mehr Inhalts- und Nährstoffe, daher ist es nicht dasselbe, ob man naturbelassene Hülsenfrüchte oder Nudeln aus Hülsenfrüchten zu sich nimmt.

Wir empfehlen, diese Nudeln- und Mehlalternativen erst ab Phase 3 mit in den Speiseplan zu integrieren und diese auch nicht allzu oft, d.h. maximal ein- bis zweimal die Woche, zu genießen.

Sojagranulat hingegen wird unter extremem technologischem Einsatz hergestellt und ist derart hoch verarbeitet, dass so gut wie gar keine Nährstoffe enthalten bleiben. Deshalb empfehlen wir von Metabolic Balance, auf Granulate generell zu verzichten.

Grundsätzlich lohnt sich auch immer der Blick auf die Herkunft. Mit regionaler Bio-Ware erhält man die hochwertigsten Produkte.

 

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